Montag, August 29, 2005

Irrsinn von Schudzuweisungen

Im Süden Israels sprengte sich ein extremistischer Palästinenser in die Luft und verletzte 40 Zivilisten. Sogleich geht das populistische Geschäft gegenseitiger Schuldzuweisungen los: Der israelische Regierungssprecher Avi Pasner erklärte den Anschlag als "Ergebnis der Passivität der palästinensischen Autonomiebehörde", der nationale Sicherheitsberater von Präsident Abbas, Dschibril Radschub, verstieg sich zu der Behauptung, dass Israel die Folgen seines "Verbrechens in Tulkarem habe erwarten können".

Zwar ließen es die beiden Politikern nicht an "Verurteilungen des Terrorismus" fehlen, aber durch die Schuldzuweisungen verschaffen sie dem Terrorismus die Legitimation aus dem Versagen der Gegenseite. - So bekommt man den Terrorismus nicht weg.

-sven-

Sonntag, Dezember 12, 2004

verbesserter Nahost-Friedensplan

Verbesserter Nahost-Friedensplan:
>> www.inidia.de/nahost-friedensplan.htm

Es flossen präziser gewordene Erkenntnisse unserer kleinen Friedensforschung ein, dass Verhandlungen nicht von "Vorbedingungen" abhängig sein dürfen.

Die Präambel entfiel und wurde entpolemisiert in die Schritte eingearbeitet, wobei sie sich als realistische Anforderungen an den UN-Sicherheitsrat herausstellten, die aber auch in der Nahost-Politik anderer Nationen von diesen für die UN beigeholt werden könnten.

Die Beendigung der israelischen Besatzung wurde klarer von kalkulierbaren Verhältnissen in den Palästinensergebiete abhängig gemacht. Die Regelungen betreffend die israelischen Siedlungen auf Palästinensergebiet wurden in zwei Alternativen konstruktiver.

Hinsichtlich Jerusalems wurde dem ursprünglichen die ganze Stadt betreffenden Sonderstatus die alternative Möglichkeit einer staatsrechtlichen Teilung gestellt.

Nun hängt die Übersetzung hinter der deutschen Fassung zurück und es wäre schön, wenn wir es möglichst bald translated bekämen. Ein bisschen können wir allerdings auch abwarten, ob es dazu kritische Anmerkungen gibt.

Grüße von Sven

KLICK zu dieser Version

Samstag, Dezember 04, 2004

Nahost-Friedensplan

Der Nahost-Friedensplan im Inidia-Projekt basiert auf vorbedingungslosem Verhandlungswillen, der sich also durch kein Bombenattentat oder Besatzungsverhalten vom Verhandlungstisch wegrufen lässt.

Der Nahost-Friedensplan im Inidia-Projekt drängt a) auf ein Umdenken in den arabisch-israelischen Beziehungen und b) auf eine Reihenfolge in der Entwicklung, die kein Vorauseilen unter Hinnahme von unerledigten Risiken verlangt.

Donnerstag, Oktober 21, 2004

projekt-info

www.friedensplan.blogspot.com gehört zu www.friedensforschung.de und wird Friedenspläne sammeln.